Aber etwas fehlte noch.
Ich mag diesen Teil des kreativen Prozesses besonders: mit meinen Prototypen nach Hause zu kommen, sie im Wohnzimmer oder in meinem Schlafzimmer abzulegen, sie anzusehen und zu tragen. Ich lebe buchstäblich mit ihnen. Ich stelle sie um, beobachte sie, schneide, bessere aus, verändere … und gehe dann mit neuen Ideen zurück ins Atelier.
Eines Tages lag Anosy auf meinem Couchtisch. Ich nahm den ursprünglichen Henkel, der als Henkel zu steif war, und legte ihn einfach auf die Vorderseite der Tasche.
Und da wusste ich: Das gefällt mir.
Letztendlich fehlte gar nicht viel. Wir haben das Element überarbeitet, seine Proportionen und Verarbeitung verfeinert, und so fand es ganz natürlich seinen Platz an Anosy.
Auch das bedeutet für mich, zu kreieren: mit einer Idee zu beginnen, bereit zu sein, sie zu verändern, und manchmal eine bessere Version dessen zu entdecken, was man ursprünglich vor Augen hatte.